
SAP Variantenkonfiguration – komplexe Produkte einfach beherrschen
25+ Jahre
Erfahrung
100+ Projekte
weltweit
LO-VC & AVC
Expertise
End-to-End
Configuration
Was ist SAP Variantenkonfiguration?
SAP Variantenkonfiguration ermöglicht Unternehmen, komplexe und variantenreiche Produkte abzubilden, ohne jede mögliche Produktvariante einzeln verwalten zu müssen.
Stattdessen wird ein konfigurierbares Produkt über Merkmale, Merkmalswerte, Produktstrukturen und Regeln beschrieben. Aus der Kombination dieser Informationen entsteht entsprechend der jeweiligen Kundenanforderung eine gültige Produktkonfiguration.
Ein Produkt kann beispielsweise über Merkmale wie Leistung, Abmessungen, Material, Antrieb oder Ausstattung verfügen. Regeln und Abhängigkeiten sorgen dafür, dass nur zulässige Kombinationen entstehen.
SAP Variantenkonfiguration verbindet damit individuelle Kundenanforderungen mit dem im Unternehmen vorhandenen Produktwissen und den nachfolgenden Vertriebs-, Auftrags- und Produktionsprozessen.

Wie funktioniert SAP Variantenkonfiguration?
Merkmale und Merkmalswerte
Merkmale beschreiben die Eigenschaften eines Produktes – beispielsweise Leistung, Material, Abmessungen oder Farbe. Merkmalswerte definieren die jeweils möglichen Ausprägungen.
Klassen
Klassen bündeln und strukturieren Merkmale. In der SAP Variantenkonfiguration bilden Variantenklassen eine wichtige Grundlage zur Beschreibung konfigurierbarer Materialien.
Konfigurierbare Materialien
Ein konfigurierbares Material bildet Produkte ab, deren konkrete Ausprägung erst durch die Auswahl und Ableitung entsprechender Merkmalswerte entsteht.
Beziehungswissen
Beziehungswissen bildet Regeln und Abhängigkeiten des Produktes ab. Damit werden beispielsweise Werte abgeleitet, Kombinationen ausgeschlossen oder Komponenten ausgewählt.
Stücklisten
Abhängig von der jeweiligen Konfiguration können die benötigten Komponenten und Baugruppen automatisch bestimmt werden.
Arbeitspläne
Auch Fertigungsschritte können von der konkreten Produktkonfiguration abhängig sein und entsprechend in Folgeprozesse einfließen.
Welche Vorteile bietet SAP Variantenkonfiguration?
Weniger Stammdatenkomplexität
Produktvarianten werden über ein regelbasiertes Modell beschrieben, anstatt jede theoretisch mögliche Kombination separat abzubilden.
Höhere Konfigurationssicherheit
Produktregeln unterstützen dabei, technisch unzulässige Kombinationen bereits während der Konfiguration auszuschließen.
Schnellere Vertriebsprozesse
Vertriebsmitarbeiter können komplexe Produkte strukturiert konfigurieren und die Konfiguration in nachfolgende Angebots- und Auftragsprozesse überführen.
Automatisierte Folgeprozesse
Die Konfiguration liefert Informationen, die für nachfolgende Prozesse wie Planung und Fertigung relevant sind.
Zentrales Produktwissen
Technisches Produktwissen wird strukturiert im Produktmodell abgebildet und dadurch über Abteilungs- und Prozessgrenzen hinweg nutzbar.

SAP LO-VC oder SAP Advanced Variant Configuration (AVC)?
SAP Advanced Variant Configuration in S/4HANA
SAP Advanced Variant Configuration – kurz AVC – ist die moderne Variantenkonfiguration im SAP-S/4HANA-Umfeld.
Für Unternehmen mit bestehender LO-VC-Landschaft stellt sich dabei nicht nur die Frage nach einer technischen Transformation. Der Wechsel bietet die Möglichkeit, bestehende Produktmodelle, Beziehungswissen, Prozesse und Integrationen grundsätzlich zu überprüfen.
Besonders relevant wird AVC, wenn Variantenkonfiguration zukünftig als zentrale Produktlogik in durchgängigen Prozessen eingesetzt werden soll.

SAP Variantenkonfiguration End-to-End
in zentrales Produktmodell stellt Produktwissen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zur Verfügung. Merkmale, Regeln und Abhängigkeiten werden nicht für jeden Vertriebskanal oder Prozess neu aufgebaut, sondern konsistent in unterschiedlichen Anwendungsszenarien genutzt.

Bei komplexen Produkten muss der Vertrieb nicht nur wissen, was der Kunde möchte, sondern auch, ob eine Produktvariante technisch möglich ist, welche Optionen zusammenpassen und zu welchem Preis sie angeboten werden kann.
Hier treffen Variantenkonfiguration und Configure-Price-Quote-Prozesse aufeinander.
Durch die Integration von SAP Variantenkonfiguration und SAP CPQ lassen sich Produktkonfiguration, Preisfindung und Angebotserstellung zu einem durchgängigen Vertriebsprozess verbinden.
Sie wechseln auf S/4HANA. Was passiert mit Ihrer Variantenkonfiguration?
- Wie gut sind unsere heutigen Modelle strukturiert?
- Welches Beziehungswissen kann übernommen werden?
- Wo sollten Modelle vorher optimiert werden?
- Welche Prozesse sollen zukünftig AVC nutzen?
- Wie sieht unsere zukünftige Configuration Architecture aus?
Unsere Leistungen für SAP Variantenkonfiguration
Strategie & Architektur
Konfigurationsstrategie für durchgängige Konfigurationsprozesse.
Modellierung
Produktmodelle und Beziehungswissen strukturiert aufbauen.
SAP LO-VC
Analyse, Optimierung und Weiterentwicklung bestehender Modelle.
SAP AVC
Konzeption und Implementierung in SAP S/4HANA.
Transformation
Von LO-VC zu AVC - mit klarer Strategie und Vorgehensmodell.
Integration
CPQ, S/4HANA, Commerce und weitere Systeme.
Häufig gestellte Fragen schnell beantwortet.
Was ist SAP Variantenkonfiguration?
SAP Variantenkonfiguration ermöglicht die Abbildung komplexer und variantenreicher Produkte im SAP-System. Produkte werden über Merkmale, Merkmalswerte, Produktstrukturen und Regeln beschrieben, sodass aus vielen möglichen Kombinationen eine technisch gültige Produktvariante entsteht.
Was bedeutet SAP LO-VC?
SAP LO-VC steht für „Logistics Variant Configuration“ und ist die klassische SAP-Lösung zur Variantenkonfiguration. Sie wird seit vielen Jahren eingesetzt, um konfigurierbare Produkte und deren Abhängigkeiten in SAP abzubilden.
Was ist SAP Advanced Variant Configuration?
SAP AVC steht für „Advanced Variant Configuration“ und ist die moderne Variantenkonfiguration für SAP S/4HANA. AVC baut auf bewährten Konzepten der SAP Variantenkonfiguration auf und ist auf moderne S/4HANA- und End-to-End-Szenarien ausgerichtet.
Was ist der Unterschied zwischen LO-VC und AVC?
LO-VC ist die klassische SAP Variantenkonfiguration, während AVC für moderne Variantenkonfigurationsprozesse in SAP S/4HANA entwickelt wurde. Viele grundlegende Modellierungskonzepte sind vergleichbar, unterscheiden sich jedoch in Funktionen, technischer Umsetzung und Integration.
Muss LO-VC durch AVC ersetzt werden?
Nicht zwangsläufig. Ob und wann eine Transformation von LO-VC zu AVC sinnvoll oder erforderlich ist, hängt von der bestehenden Systemlandschaft, den Produktmodellen, den Prozessen und der S/4HANA-Strategie des Unternehmens ab.
Welche Stammdaten benötigt SAP Variantenkonfiguration?
Zu den zentralen Elementen gehören unter anderem konfigurierbare Materialien, Merkmale und Merkmalswerte, Klassen, Konfigurationsprofile sowie Produktstrukturen wie Stücklisten und Arbeitspläne. Beziehungswissen verbindet diese Elemente durch Regeln und Abhängigkeiten.
Was ist Beziehungswissen?
Beziehungswissen beschreibt Regeln und Abhängigkeiten innerhalb eines konfigurierbaren Produkts. Damit lässt sich beispielsweise steuern, welche Optionen miteinander kombinierbar sind, welche Werte automatisch abgeleitet werden oder welche Komponenten in einer bestimmten Konfiguration benötigt werden.
Wie wird Beziehungswissen modelliert?
Beziehungswissen wird durch Regeln, Bedingungen und Constraints modelliert, die die zulässigen Kombinationen von Merkmalsausprägungen definieren. Dies stellt sicher, dass nur technisch und geschäftlich sinnvolle Produktvarianten konfiguriert werden können.
Wie funktionieren Merkmale und Klassen?
Merkmale beschreiben die Eigenschaften eines konfigurierbaren Produkts, beispielsweise Leistung, Größe, Material oder Farbe. Klassen strukturieren und bündeln diese Merkmale und bilden damit eine wichtige Grundlage für die Produktkonfiguration.
Wie hängen SAP Variantenkonfiguration und SAP CPQ zusammen?
SAP Variantenkonfiguration bildet die technische Produktlogik und zulässige Produktvarianten ab. SAP CPQ unterstützt den vertrieblichen Configure-Price-Quote-Prozess und kann diese Produktlogik nutzen, um aus Kundenanforderungen konfigurierbare Angebote und anschließend Aufträge zu erzeugen.
Wie startet eine Transformation von LO-VC zu AVC?
Am Anfang sollte eine strukturierte Analyse der bestehenden LO-VC-Modelle, des Beziehungswissens, der Prozesse und der Systemlandschaft stehen. Darauf aufbauend lässt sich bewerten, welche Modelle übernommen, angepasst oder optimiert werden sollten und wie eine geeignete AVC-Transformationsstrategie aussieht.
Wie können wir Ihre SAP Variantenkonfiguration unterstützen?
Sie möchten Ihre bestehende Variantenkonfiguration optimieren, stehen vor einer S/4HANA-Transformation oder planen SAP AVC?
Sprechen Sie mit unseren Spezialisten über Ihre aktuelle Situation.

